ÜBERBLICK
InfoPrint ProcessDirector
Zentral gesteuerte Prozessautomatisierung
InfoPrint ProcessDirector ist ein erweiterbares, konfigurierbares Managementsystem für Ausgabeprozesse, das es Ihnen ermöglicht, mit einer kleinen Konfiguration zu beginnen und diese im Laufe der Zeit auszubauen. InfoPrint ProcessDirector ist eine modulare Software, mit deren Hilfe Sie Transaktionsausgabeprozesse steuern und verwalten können. Dank seiner Kernfunktionalität sowie der optionalen Add-on-Funktionen ermöglicht InfoPrint ProcessDirector die flexible Steuerung der Druck- und Korrespondenzerstellungsprozesse. Es trägt dazu bei, Prozesse zu optimieren, die Prozessintegrität und die Benutzerproduktivität zu verbessern, Fehler zu vermeiden und Kosten zu senken. InfoPrint ProcessDirector fungiert außerdem als Backbone-Software für InfoPrint Automated Document Factory-Lösungen: Mailroom Integrity, Postal Optimization und Output Management.
- Automatisiert die Druckverwaltung durch skalierbare Workflowsteuerungsfunktionen
- Stellt eine datenbankgesteuerte Prozessengine mit erweiterbarem Backbone für das Prozessmanagement bereit
- Umfasst eine integrierte IBM® DB2®-Datenbank, Print Services Facility-Druckertreiber (PSF) und einen integrierter AFP-Viewer
- Ermöglicht die exakte Steuerung des Dokumentennachdrucks über das eigene Druckzentrum
- Ermöglicht den Start mit einer kleinen Konfiguration, die bei geänderten Anforderungen erweitert werden kann
Weitere Informationen zur Verfügbarkeit erhalten Sie von Ihrem Ansprechpartner bei der InfoPrint Solutions Company.
PRODUKTMERKMALE UND VORTEILE
InfoPrint ProcessDirector
Zentral gesteuerte Prozessautomatisierung
| Produktmerkmal | Vorteil |
|---|---|
| Ansichtenbasierte Nachdrucke | Vermeidet kostenintensive Fehler, da die gewünschten Druckjobs in der Warteschlange über die browserbasierte Ansicht zur exakten Neupositionierung oder zum Nachdrucken ausgewählt werden können. |
| Gemeinsame Backbone, modulare Architektur | Unterstützt mithilfe der erweiterbaren Backbone die Verwaltung aktueller und zukünftiger Herstellungsprozesse, sodass Kosten reduziert und die Qualität verbessert wird. Anpassung und Erweiterung der Verwaltung betrieblicher Abläufe mittels optionaler Add-on-Funktionalität. Das System ermöglicht es Ihnen, Branchenstandards und bereits bestehende Investitionen zu nutzen, um auf der Basis der geschäftlichen Anforderungen mit der Umgestaltung Ihrer Transaktionsausgabeprozesse zu beginnen. |
| Datenbankgesteuerte Prozesssteuerung | Ermöglicht die Anpassung der Ausgabeaktivitäten. Die integrierte IBM DB2-Datenbank bietet eine flexible und kosteneffiziente Datenbankplattform, die auf offenen Standards basiert. |
| Standard-Programmierschnittstellen | Stellt eine Verbindung zwischen Add-on-Funktionen und Programmen anderer Anbieter her, sodass Investitionen besser genutzt werden können. |
| Browserbasierte, grafische Benutzerschnittstelle | Erhöht die Produktivität und die Benutzerfreundlichkeit. Die browserbasierte, grafische Benutzerschnittstelle ist eine Kernfunktion, die integrierte Web-Server-Software bereitstellt. Das intuitive und leicht zu erlernende Dashboard ermöglicht Ihnen die Überwachung des Produktionsprozesses. |
| AFP-Erstellungsfunktionalität | Ermöglicht die Erstellung von Advanced Function Presentation-Jos (AFP) auf der Basis von Zeilendaten und die Indizierung des Datenstroms, um die Nachdruckfunktionalität nutzen zu können. |
| Druckertreiber | Unterstützt den Betrieb von Druckern anderer Anbieter und von Intelligent Printer Data Stream-Druckern (IPDS) mithilfe der integrierten Druckertreibersoftware. |
| Integrierte InfoPrint-Umsetzungsfunktionen | Konvertierung von Adobe® PDF-, GIF-, TIF-, SAP-, JPEG-, PCL-, PostScript®- und Metacode¹ -Dateien in systemeigene AFP-Dateien, um die flexible Verwaltung von Multithread-Ausgabeprozessen zu ermöglichen. |
| Unterstützung von Komponenten anderer Anbieter | Bietet die Möglichkeit, Programme von anderen Anbietern, z. B. Software zur Seitenformatierung oder Sortierung nach Postleitzahl, auf dem InfoPrint ProcessDirector-Server oder auf fernen Server in den Druckworkflow einzubinden, wodurch Sie bei der zukünftigen Auswahl neuer Technologien flexibler sind. |
| Optionale Add-on-Funktionalität | Neue Funktionalität für Indizierung, Barcodeverwendung, Verfolgung von Kunden-SLAs, integrierte Kuvertierung, Umsetzungen, Dokumenterstellung, Leerraumverwaltung und Berichterstellung. Mithilfe dieser Funktionalität können Sie die Produktivität steigern, die Ressourcenauslastung verbessern und Fehler vermeiden. |
- Benötigt InfoPrint XT
TECHNISCHE DATEN
InfoPrint ProcessDirector
Zentral gesteuerte Prozessautomatisierung
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Mindesthardwarevoraussetzungen | AIX – mindestens ein RISC-Prozessor mit 1,9 GHz oder mehr Linux – mindestens ein mit einem Standard-Intel®-Prozessor kompatibler Prozessor mit 2,9 GHz oder mehr Mindestens 4 GB Arbeitsspeicher¹ Mindestens 200 GB Plattenspeicher Bildschirm mit einer Mindestauflösung von 1024 x 768 LAN-Verbindung DVD-ROM-Laufwerk |
| Softwarevoraussetzungen | AIX Version 5.3 TL 10 oder AIX 6.1 TL02, 64-Bit SLES 10 für x86 mit den aktuellsten Service-Packs, 64-Bit Red Hat 5.4, 64-Bit Windows 2003 Server und Windows 2008 Server 64-Bit |
| Übergabemethoden | LPR Dateikopie oder FTP in Hotfolder z/OS® AFP Download Plus Download for z/OS |
| InfoPrint ProcessDirector bietet | Ansichtenbasierte Nachdruckfunktionalität, die dem Benutzer über einen browserbasierten Viewer die Auswahl der gewünschten Dokumente oder einzelner Druckseiten in der Warteschlange zur exakten Neupositionierung und zum Nachdrucken ermöglicht Ein erweiterbares, modulares Gerüst und ein gemeinsamer Backbone, die das Hinzufügen neuer Komponenten und Funktionen auf der Basis Ihrer jeweiligen Ausgabeanforderungen ermöglichen Eine browserbasierte, grafische Benutzerschnittstelle mit einem Systemdashboard, die in integrierter Web-Server-Software ausgeführt wird und Ihnen die druckerübergreifende Druckjobverwaltung, das Priorisieren von Druckjobs und das Verlagern von Druckjobs auf Systeme mit geringer Auslastung ermöglicht Nachdrucke auf Seitenebene (mithilfe des Barcodes im Dokument) und Neupositionierung von Jobs in Arbeit Verfolgung auf Jobebene, Berichterstellung und dynamisches Prozessmanagement Die Fähigkeit, manuelle Schritte zum Verfolgen von Aktivitäten, z. B. Qualitätssicherung, zu definieren Datenbankgesteuerte Prozesssteuerung AFP-Erstellungsfunktionalität, mit der Sie AFP-Dateien auf der Basis von Zeilendaten erstellen und den Datenstrom für die Nachdruckfunktion indizieren können Print Services Facility-Druckertreiber (PSF) zum Betrieb von Druckern anderer Anbieter und von Intelligent Printer Data Stream-Druckern (IPDS) IBM DB2-Datenbank für die Systemsteuerung und die Infrastruktur Die Möglichkeit, Programme von anderen Anbietern, z. B. Software zur Seitenformatierung oder Dokumentbearbeitung, die auf dem InfoPrint ProcessDirector-Server oder fernen Windows®-, AIX- oder Linux -Servern installiert sind, in den Druckworkflow einzubinden Angepasste Lösungskomponenten, die von Ihnen oder der InfoPrint Solutions Company konfiguriert werden können |
- Für die Features “Kuvertierer” und “Herstellungsoptimierung” sind 12 MB RAM erforderlich.
OPTIONALE FUNKTIONEN
InfoPrint ProcessDirector
Zentral gesteuerte Prozessautomatisierung
Passen Sie Ihre InfoPrint ProcessDirector-Lösung an, indem Sie eine oder mehrere der folgenden Add-on-Funktionen hinzufügen:
Reports
Die Funktion „Reports“ stellt Berichte bereit, die Sie im Rahmen der Kapazitätsplanung, für die Messung und Optimierung der Produktionseffizienz und bei der Problembestimmung verwenden können.
Mit der Funktion „Reports“ werden Daten zu Jobereignissen, Benutzeraktionen und Druckeraktivitäten erfasst und anschließend Berichte auf der Basis dieser Daten generiert. Sie können jeden der bereitgestellten Berichte verwenden oder diese Berichte anpassen, um eigene Berichte zu erstellen.
Die Funktion „Reports“ ermöglicht Ihnen Folgendes:
- Anzeigen von Berichten und Ändern der Darstellung von Informationen
- Bearbeiten der bereitgestellten Berichte, um eigene, angepasste Berichte zu erstellen
- Speichern und Löschen von Berichten
- Exportieren von Berichten als CSV-Dateien (Comma-separated values, durch Kommas getrennte Werte), sodass Sie sie ausdrucken oder die Daten in Tabellenkalkulations- oder anderen Programmen bearbeiten können
Service Level Agreement (SLA)
Die Funktion „Service Level Agreement“ ermöglicht Ihnen die Verwaltung von Service-Level-Agreements. Ein SLA ist der Teil eines Vertrags, der die Leistungsverpflichtungen definiert, die Sie gegenüber Ihren Kunden eingehen. Ein SLA könnte beispielsweise festlegen, wie lange es dauert, bis Jobs gedruckt wurden oder zum Versand bereit sind. InfoPrint ProcessDirector hilft Ihnen, sicherzustellen, dass Druckaufträge diese Vorgaben einhalten. Dies erfolgt durch das Festlegen von Jobprüfpunkten, die es Ihnen ermöglichen, den Jobfortschritt im System zu verfolgen.
AFP Indexer
Die Funktion „AFP Indexer“ ermöglicht es Ihnen, Seitengruppen und Indizes in AFP-Dateien zu erstellen. Wenn Sie eine AFP-Datei mit Seitengruppen und Indizes in InfoPrint ProcessDirector anzeigen, können Sie in der Datei navigieren, um Seiten mit bestimmten Indexwerten zu finden. Sie können außerdem alle Seiten in einer oder mehreren Seitengruppen nachdrucken.
AFP-Editor
Häufig müssen voll ausgeformte AFP-Datenströme von Mainframesystemen oder externen Kunden gedruckt werden, wobei jedoch kleine Änderungen an den Daten oder das Hinzufügen neuer Barcodes erforderlich sein kann. Es ist sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, diese Änderungen auf Anwendungsebene vorzunehmen. Mit dem AFP-Editor können Sie voll ausgeformte AFP-Datenströme in einem visuellen Tool laden und dort die Änderungen an den Daten vornehmen.
Der AFP-Editor ermöglicht es Ihnen, Barcodes und verborgene Bereiche in AFP-Dateien zu erstellen. Sie können Barcodes erstellen, die die Indexwerte, Jobeigenschaftswerte und statischen Text enthalten. Wenn beispielsweise die Postleitzahlen in einer AFP-Datei indiziert werden, können Sie Barcodes erstellen, die Postleitzahlen enthalten. Sie können außerdem Bereiche in AFP-Dateien ausblenden, sodass die Daten in den verborgenen Bereichen nicht in einem AFP-Viewer angezeigt werden können und auch nicht gedruckt werden. Sie könnten beispielsweise Bereiche ausblenden, die zu ersetzende Barcodes enthalten.
Inserters
Mit der Funktion „Inserters“ kann das Kuvertieren gedruckter Dokumente und zusätzlicher Einleger (z. B. Marketingunterlagen) automatisiert werden.
Die Funktion „Inserters“ bietet Folgendes:
- Vorbereiten von Druckjobs für das Kuvertieren
- Schreiben und Senden von Steuerdateien an Kuvertier-Controller
- Empfangen von Ergebnisdateien von Kuvertiercontrollern und Auswerten dieser Dateien, um den Kuvertierstatus jedes Dokuments im Job zu bestimmen
- Automatischer oder manueller (vom Benutzer gesteuerter) Abgleich des Jobs und Nachdruck beschädigter Dokumente
Manufacturing Optimization
Manufacturing Optimization ermöglicht es Ihnen, neben der Steuerung und Verfolgung von Druckjobs auch die Steuerung und Verfolgung einzelner Dokumente in einem Druckjob in einen Druckworkflow aufzunehmen. Ohne die Anwendung, durch die der Druckjob erstellt wird, ändern zu müssen, können Sie mithilfe von Geschäftsregeln die Art und Weise der Verarbeitung der einzelnen Dokumente ändern. Die Dokumente im Druckjob können in Teiljobs unterteilt werden, auf der Basis dokumentenspezifischer Informationen wie z. B. Adressdaten sortiert oder anhand von Daten im Dokument zu Teiljobs gruppiert werden.
Ohne Manufacturing Optimization stellen die Daten in einer AFP-Datei eine einzige, große Einheit dar, und die Aufgaben, die Sie mit dieser Datei durchführen können, sind begrenzt. Wenn die AFP-Datei indiziert wird (benannte Gruppen und mit Tag Logical Element (TLE) strukturierte Felder enthält), können Sie im AFP-Viewer navigieren, um die Grenzen in der Datei anzuzeigen, die einzelne Korrespondenzelemente oder Dokumente markieren, und einzelne Dokumente für den Nachdruck auswählen. Es ist jedoch nicht möglich, einzelne Dokumente in einer Datei anderweitig zu bearbeiten, indem Sie z. B. die Ausgabereihenfolge ändern oder die Dokumente nach erforderlicher Umschlaggröße sortieren.
Umsetzungen: InfoPrint ProcessDirector bietet integrierte Datenstromumsetzungsfunktionen, um das problemlose Übertragen von Adobe® PDF-, GIF-, TIF-, SAP-, JPEG-, PCL-, PostScript®- und Metacode¹ -Druckdaten in das System zu ermöglichen.
- Adobe® PDF (v1.7) zu AFP
- Adobe PostScript® 3 zu AFP
- PCL (Stufe 5/6) zu AFP
- TIFF-Bild zu AFP
- GIF-Bild zu AFP
- JPEG-Bild zu AFP
- AFP zu Adobe PDF
- InfoPrint XT Metacode zu AFP
Whitespace Manager
Dieses visuelle Tool ermöglicht es Ihnen, mit vollständig ausgeformten AFP-Datenströmen zu arbeiten, Stellen im Dokument visuell zu identifizieren, um nach Leerräumen zu suchen, und dann Regeln zum Umgang mit diesem Leerraum zu definieren. Mit diesem Toolset können Sie logische Geschäftsregeln definieren, die Informationen in den einzelnen Dokumenten, z. B. Adressinformationen, auf Dokumentbasis anderen Inhalten wie Angeboten, Bildern oder einzufügendem Text zuzuordnen. Bei der Anschließenden Verarbeitung des Druckjobs durch InfoPrint ProcessDirector wird der Leerraum automatisch mit den angegebenen Inhalten gefüllt.
Designer
Wenn Sie ein Dokument außerhalb des Produktionsdruckworkflows erstellen, gibt es keinen zentralen Steuerungspunkt, über den Sie Ihre Arbeit mit den entsprechenden SLAs abgleichen können und der die zentrale Berichterstellung unterstützt. Mit InfoPrint ProcessDirector Designer können Sie den Produktionsdruckworkflow mit dem Erstellungstool GMC PrintNet verknüpfen. Hierdurch wird die Ausführung der Erstellungsengine automatisiert, sodass Sie den Erstellungsprozess genauer steuern und somit sicher sein können, dass die einzelnen Schritte im Produktionsdruckworkflow rechtzeitig ausgeführt und Fehler ggf. zentral verfolgt werden.
Befehlszentrale
Die Befehlszentrale trägt zur Vereinfachung komplexer Umgebungen und mehrerer Standorte bei und bietet eine zentrale Ansicht aller Jobs und Ressourcen, um maximale Produktivität sicherzustellen. Sie können Engpässe identifizieren und die Arbeit von einem Standort zu einem anderen verlagern, was die Einhaltung von Fristen und die bessere Ressourcenauslastung erleichtert.
- Erfordert InfoPrint XT.
